An dieser Stelle möchten wir euch ein wenig von unseren sportlichen Aktivitäten erzählen und euch einige Sportarten näher bringen an die jeder (Mensch wie Hund) Spaß haben kann da es heut zu Tage für so ziemlich jeden etwas gibt (vielleicht ist auch was für dich da bei). Am Ende der Seite sind noch ein paar Anmerkungen zum Thema Hundesport die zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen. Sie sollen nicht als Regel oder Angriff verstanden werden.

 

Oft trainieren wir allein oder wir bleiben unter uns (privat) aber wenn wir auf den Hundeplatz arbeiten machen wir das im Verein 

"Dogcountry" an der Spandauer Stadtgrenze.

        Drück wenn du mehr wissen wilst hier    

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Unterordnung,

Die Unterordnung ist der Grundstein jeder Ausbildung bei dem der Hund die gängigen Grundkommandos lernt, Also Sitz, Platz, Fuß (Leinenführigkeit) usw. und ganz wichtig Hier (Komm). Für Leute die daran Interesse haben, gibt dann die Begleithund Prüfung, zu der dann noch eine Sachkunde Prüfung (natürlich für den Menschen) und ein Verkehrsteil bei dem die Alltagstauglichkeit des Hundes geprüft wird machen. Auch ist die Unterordnung durchaus auch eine Turnier Disziplin (Unterordnungswettkämpfe).

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Obedience,

 Ist praktisch die Hohe Schule der Unterordnung. Sinn dieses Sportes ist den Hund möglichst alle Kommandos exakt ausführen zu lassen. Wobei Obedience eine leise Disziplin ist in der der Hund wenn möglich ohne laute (gebrüllte) Befehle in die verschiedenen Positionen gebracht werden muss.  Auch das Wesen des Hundes wird geprüft so das rüdes benehmen von Hund UND Mensch mit Punktabzug oder Ausschluss bestraft werden.  Das Aufgaben Feld ist von Ablegen (3 Minuten können sehr lang sein), Apportieren (je nach Klasse mit oder ohne Hindernis) über zurücksenden zum  Platz (Box) weit gefächert. Natürlich werden hier auch alle Elemente der Unterordnung abgefragt.

Candy in der "Box"

"Distanzkontrolle"

"Bring" 

"Sprung über die Hürde"

 

 

 

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Agility,

besteht daraus, den Hund verschiedensten Hindernisse in ständig wechselnder Reihenfolge überwinden zu lassen, um so seine Führigkeit und seine Geschicklichkeit aber auch Schnelligkeit zu erproben. Es handelt sich um ein erzieherisches sportliches Spiel. Hier sind die obersten Gebote, Disziplin und die Harmonie von Hundeführer und Hund. Es kommt eine Vielfalt an Geräten vor, die der Hund zunächst kennen lernen muss, bevor er sie sicher erarbeiten kann.                                                                                    

Jumping: ist eine weitere Wettkampfart im Agility, in der alle Geräte außer der Schrägwand, dem Laufsteg und der Wippe eingesetzt werden dürfen. Ein Jumping-Parcours kann wahnsinnig schnell absolviert werden, dafür aber auch leicht Fehler verursachen 

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IPO Internationale Prüfungsordnung (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde, früher Schutzhund Sport),
ist unterteilt in drei Bereichen.
Teil A FÄHRTENARBEIT:
Der Hund sucht eine Bodenverletzung, die zuvor der Hundeführer bzw. Fährtenleger durch das Gehen über einen geeigneten Boden verursacht hat. Später werden Gegenstände ausgelegt, die der Hund in Sitz, Platz oder Steh anzeigt! Was das Suchergebnis bestätigen soll. Ziel ist es den Hund an einer Leine (Prüfungslänge 10m) die Fährte ab suchen zu lassen bis er alle Gegenstände verwiesen hat. Die Fährten sind zwischen 300 - 600 Schritte lang, auf ihr liegen mindestens 2-3 Gegenstände. Fährtenarbeit ist Fleißarbeit! Das Legen von Fährten bedarf einiges an Zeit, jedoch wird diese aufgewogen durch eine optimale und äußerst artgerechte Beschäftigung und Auslastung für den Hund. Wer nicht wetterscheu ist und sich intensiv mit der Nasenarbeit eines Hundes auseinandersetzen möchte, für den ist die Fährtenarbeit ein guter Einstieg in das Hundesport.
 
Teil B Unterordnung:
Ist das A und O einer Hundeausbildung. Zur Unterordnung gehören die Übungen: Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitzübung aus der Bewegung, das Ablegen (in höheren Klassen „Stehen“) aus der Bewegung in Verbindung mit Herankommen, das Bringen eines Gegenstandes (apportieren) auf ebener Erde und im Sprung über eine Hürde, zusätzlich über eine Kletterwand, das Voraussenden mit Hinlegen, das Ablegen unter Ablenkung sowie die Überprüfung der Schussfestigkeit.
 
Teil C Schutzdienst
Der "Schutzdienst" verlangt absoluten Gehorsam unter Belastung.Gerade in diesem Übungsteil wird der Hund sehr stark belastet, da er aus Reizsituationen sofort wieder zurück in das gehorsame Verhalten gerufen wird. Der Polizeihundearbeit angelehnte und schematisch ausgeführte Übungen stellen hohe Anforderungen den Hund. Die Übungen bestehen aus Streife nach dem Helfer (Revieren), Stellen und Verbellen, einen Fluchtversuch des Helfers selbständig vereiteln, Überfall auf den Hund abwehren und den Helfer erneut stellen, einen Angriff auf den Hund aus der Bewegung stoppen und den Transport des Helfers durch den Hundeführer zum Leistungsrichter bewachen.
Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem Gehorsam gehören zu den Voraussetzungen, die ein Hund in dieser Disziplin mitbringen sollte.
Ein Hund, der die Hörzeichen des Hundeführers nicht befolgt, kann hier absolut nicht bestehen.

 

Überfall abwehren

 

Flucht vereiteln

Bewachungsphase

Stellen und Verbellen

Endlich "MEINS"

IPO Internationale Prüfungsordnung (Schutzhund Sport ) ist kein Sport für jedermann auch wenn dies oft auf den Hundesport Plätzen propagiert wird. Es ist unabdingbar das Hunde nur Fachgerecht und mit Hilfe von gut Ausgebildeten Schutzdiensthelfern und Ausbilder gearbeitet werden. Und nur solche Hunde (und Menschen) die auch ein entsprechendes Wessen (Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein) haben gehören in diesen Sport. Schutzhunde (IPO-Hund) sollten immer als Sportpartner gesehen werden die lediglich lernen ihre Beute (Schutzärmel = Spielzeug) festzuhalten. Hunde Besitzer die ihre (armen) Hunde scharf machen wollen oder ihr Ego aufbauen möchten, sind in diesen und in jeden anderen Sport mit Tieren, fehl am Platz und sollten sich zum Wohle des Hundes überlegen sich lieber keinen Hund zu halten.

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Turnierhundsport (THS)

Seine passende Kurzbeschreibung dürfte wohl "Leichtathletik mit Hund" lauten. Ein Grund für den Erfolg: THS ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters und für Hunde aller Rassen möglich. Eigentlich ist der Turnierhundsport auch Breitensport, so auch die ursprüngliche Bezeichnung dieser seinerzeit "alternativen" Form des Hundesports. Den Vätern dieser Sportart ist es gelungen, den (Frei-)Zeitgeist dieser Tage mit dem gestiegenen Bedarf an Ausbildungsmöglichkeiten unserer Familienhunde in einer aktiven und attraktiven Freizeitgestaltung zu verschmelzen. Unter dem Oberbegriff werden, ähnlich wie in der Leichtathletik, eine Reihe von eigenständigen Disziplinen zusammengefasst.

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Flyball:

ist eine Hundesportart, bei der Tempo, Spieltrieb und Apportierfreude im Vordergrund stehen. Flyball ist offen für Hunde aller Größen und Rassen, fördert auf spielerische Art und Weise ihre Bewegungsfreude, ihre Selbstsicherheit und ihr Sozialverhalten. Beim Flyball kann jeder gesunde, aktive Hund seine volle Lebensfreude zum Ausdruck bringen. Der Hund muss ohne Hilfe des Hundeführers vier aufgestellte Hürden überspringen, den Auslösemechanismus an der Flyballbox betätigen, den herausgeworfenen Ball fangen und mit dem Ball im Fang über die selben 4 Hürden zurück zur Start-/Ziellinie rennen.

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 Dog-Frisbee:

Im sportlichen Wettkampf werden dabei im Wesentlichen die folgenden drei Dog-Frisbee Disziplinen betrieben: FREESTYLE geht es um das Choreographieren einer durchgängigen Dog-Frisbee-Vorführung von 2 Minuten Dauer zu einer selbst ausgesuchten Musik, bestehend aus unterschiedlichen Wurf-Techniken. MINI-DISTANCE Beim Mini-Distance ist das Ziel, innerhalb von 60 bzw. 90 Sekunden, je nach gespieltem Reglement, möglichst viele Punkte zu erreichen. Gespielt wird auf einem Spielfeld mit verschiedenen Wertungs-Zonen. LONG-DISTANCE Beim Long-Distance gibt es im Gegensatz zur Mini-Distance keine Zeitbeschränkung. Ziel ist es, die Scheibe so weit wie möglich zu werfen. Aber nur vom Hund auch gefangene Scheiben zählen. In unserer Gruppe macht niemand diesen Sport aber man kann ja auch nur zum Spaß mit einen Frisbee (Splitterfrei aus den Zoohandel) spielen.

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